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    <title>Geschlechtsidentität</title>
    <link>https://www.peren-revues.fr/eugesta/1140</link>
    <description>Entrées d’index</description>
    <language>fr</language>
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      <title>Narrative Performanz. Vorschlag zu einer neuen Lektüre von Geschlecht in taciteischen Texten</title>
      <link>https://www.peren-revues.fr/eugesta/1133</link>
      <description>Tacitus kennt Geschlecht nicht als Kategorie der historischen Analyse. Und dennoch schreibt sich Geschlecht in seinen Text ein und bestimmt sein historisches Urteil: In der Darstellung männlicher und weiblicher Figuren verwendet Tacitus die Konzepte von Weiblichkeit und Männlichkeit des Geschlechtsdiskurses seiner Zeit. Er konstruiert seine Figuren, indem er ihnen bestimmte Konzepte aus dem breiten Spektrum der Bilder, mit denen die Kultur des Prinzipats die Vorstellungen von Geschlecht verbindet, zuordnet. Damit lassen sich aus den taciteischen Texten zwar normative Konzepte von Männlichkeit und Weiblichkeit erkennen, aber kein Idealtypus einer römischen Frau oder eines römischen Mannes. Aus der Untersuchung der Darstellung des Todes der zwei Kaiser Otho und Vitellius in den Historien, der biographischen Konstruktion im Agricola und der Ausgestaltung von weiblichen und männlichen Figuren in den Annalen entwickelt der Beitrag die These, dass die im Text dargestellten Figuren Ergebnis einer narrativen Performanz sind, in der Geschlechtsvorstellungen mit gesellschaftlichen, politischen und situativen Positionen verknüpft werden. Und er postuliert, dass diese intersektionale narrative Performanz auf eine Performanz von Geschlecht in der gesellschaftlichen Realität verweist. </description>
      <pubDate>lun., 20 juin 2022 10:53:11 +0200</pubDate>
      <lastBuildDate>jeu., 12 oct. 2023 13:55:11 +0200</lastBuildDate>
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